Der Camper steht abgemeldet im Winterlager, 150 km entfernt auf einem Bauernhof oder in einer Halle. Du fährst nicht mal eben hin, um nach dem Rechten zu sehen. Und genau in dieser Standzeit — Oktober bis März — passieren die teuren Pannen: Eine Nacht mit strengem Frost, und der Boiler oder eine Wasserleitung platzt. Die Bordbatterie sackt über Wochen unbemerkt in die Tiefentladung. Oder der Frostwächter heizt klaglos mit Gas, bis die Flasche leer ist.
Das Ärgerliche: All das kündigt sich an. Du müsstest es nur rechtzeitig mitbekommen — aus der Ferne, ohne jedes Wochenende hinzufahren. Genau dafür ist CampMatic Guard gebaut. Ein kleines Gerät im Camper, drei Sensoren, und du hast Frost, Batterie und Gas den ganzen Winter über auf dem Handy.
Die drei Gefahren der Standzeit
Ein eingelagertes Fahrzeug ist nicht "sicher, weil abgestellt". Im Gegenteil — niemand ist da, der eingreift. Drei Dinge kosten Wintercamper regelmäßig Nerven und Geld:
- Frost — Restwasser in Boiler, Leitungen oder Therme gefriert, dehnt sich aus und sprengt Bauteile. Reparaturen gehen schnell in die Hunderte.
- Bordbatterie — Auch abgestellt zieht die Elektrik Ruhestrom. Über Wochen rutscht eine Batterie in die Tiefentladung und nimmt dauerhaft Schaden. Eine neue AGM- oder Lithium-Batterie ist teuer.
- Gas — Wer den Camper mit einem Frostwächter oder einer kleinen Gasheizung über null hält, verbraucht Gas. Läuft die Flasche leer, fällt der Frostschutz aus — im dümmsten Moment.
Die gute Nachricht: Für jede dieser Gefahren gibt es einen passenden Sensor — und CampMatic Guard bringt sie alle in eine App und in eine Telegram-Warnung.
Gefahr 1: Frost — RuuviTag warnt, bevor es zu spät ist
Ein RuuviTag misst Temperatur und Luftfeuchte auf ±0,2 °C genau. Du legst ihn dorthin, wo es kritisch wird — in den Bereich um Boiler und Wasserleitungen. CampMatic Guard liest ihn per Bluetooth aus und schickt die Werte in die Cloud.
Jetzt setzt du eine Schwelle, zum Beispiel bei +3 °C. Fällt die Innentemperatur darunter, bekommst du sofort eine Telegram- und E-Mail-Warnung — also bevor es überhaupt friert. Du hast dann Vorlauf, um zu reagieren: jemanden bitten, die Heizung hochzudrehen, oder am nächsten Tag selbst hinzufahren und die Anlage zu entleeren. Kein böses Erwachen im Frühjahr.
Der RuuviTag misst nebenbei die Luftfeuchte mit. Steht der Camper monatelang zu, ist das Gold wert: Steigt die Feuchte dauerhaft, ist das das Frühwarnsignal für Schimmel und Stockflecken. Du siehst es im Verlaufsdiagramm, lange bevor du es riechst. Die Knopfzelle im RuuviTag hält übrigens jahrelang — einmal reinlegen, vergessen.
Gefahr 2: Bordbatterie — BM2 verhindert die Tiefentladung
Der BM2 klemmt direkt an der Bordbatterie und misst Spannung und Ladezustand (SoC). In der CampMatic App siehst du den Verlauf über 24 Stunden, 48 Stunden, 7, 30 oder 90 Tage — perfekt für die lange Standzeit, in der sich die Kurve nur langsam bewegt.
Das Entscheidende ist die Unterspannungs-Warnung. Rutscht die Batterie über die Wochen unter deine Schwelle, meldet sich Guard per Telegram, bevor aus einer schwächelnden eine tiefentladene und damit dauerhaft geschädigte Batterie wird. Du kannst dann gezielt nachladen lassen oder das Ladegerät anwerfen — statt im Frühjahr vor einer toten Batterie zu stehen.
Ein Camper mehrere Batterien? Kein Problem: Guard unterstützt 1..n BM2-Sensoren, jede Batterie als eigene Kachel mit eigenem Verlauf.
Gefahr 3: Gas — Mopeka behält den Füllstand im Blick
Wer über den Winter mit Gas gegen den Frost heizt, sollte wissen, wie viel noch drin ist. Der Mopeka Pro Check misst den Füllstand per Ultraschall von außen am Flaschenboden — für Stahl- und Alu-Flaschen ebenso wie für Festtanks. Kein Umbau, kein Eingriff in die Gasanlage.
So siehst du aus der Ferne, wie die Flasche über die Wochen leerer wird, und kannst rechtzeitig tauschen oder umschalten lassen — bevor der Frostschutz mangels Gas ausfällt. Auch hier gilt: 1..n Sensoren, jede Flasche einzeln.
Der 4G-Winkel: Im Winterlager gibt es kein WLAN
Und jetzt der Punkt, an dem viele Lösungen scheitern: Im Winterlager, in der Scheune oder auf dem Abstellplatz gibt es kein WLAN. Dein Heim-WLAN nützt dir nichts, wenn der Camper 150 km weit weg steht. Jede Überwachung, die zwingend WLAN braucht, ist damit schlicht offline — genau dann, wenn du sie brauchst.
Deshalb gibt es den CampMatic Guard 4G (CM_LC_GSM01, 89 EUR): Er geht per Mobilfunk mit eigener SIM-Karte online — komplett ohne WLAN, europaweit. Jede SIM ohne PIN funktioniert; eine IoT-SIM gibt es ab rund 2 EUR im Monat. Damit erreichen dich Frost-, Batterie- und Gas-Warnungen zuverlässig auch vom entlegensten Abstellplatz.
Steht dein Camper dagegen zu Hause in der Einfahrt oder in einer Halle mit WLAN, reicht der Guard WiFi (CM_LC_01, 59 EUR) — er verbindet sich per WLAN (2,4 GHz). Funktional sind beide identisch; der Unterschied ist nur, wie das Gerät online geht.
Strom und Kälte: hält der Guard das aus?
Berechtigte Frage bei einer Lösung, die selbst an der Bordbatterie hängt. Guard läuft mit 12 V oder USB und braucht sehr wenig: unter 1 W (WiFi) bzw. unter 1,5 W (4G). Das ist so wenig, dass er die Batterie, die er überwacht, kaum belastet — und dank BM2 siehst du seinen eigenen Verbrauch ohnehin mit. Der Betriebstemperaturbereich reicht von −20 bis +50 °C, deckt einen mitteleuropäischen Winter also locker ab.
So bekommst du die Warnungen
- Telegram-Bot — Push aufs Handy bei Frostalarm, Unterspannung oder wenn die Box offline geht. Abfrage per Kommando jederzeit.
- E-Mail — dieselben Warnungen zusätzlich per Mail.
- CampMatic App (PWA) — alle Sensoren als Kacheln mit Live-Werten und Verlaufsdiagrammen, ohne App-Store-Installation.
- Home Assistant & ioBroker — per MQTT-Auto-Discovery landen alle Werte in deiner Smart-Home-Zentrale, falls du eine nutzt.
Was du brauchst — und was nicht dabei ist
Guard ist heizungsagnostisch: Er überwacht Frost, Batterie und Gas völlig unabhängig davon, welche Heizung oder welches Fahrzeug du hast. Du brauchst nur das Guard-Gerät und die Sensoren für die Gefahren, die dich betreffen.
Wichtig: Die Sensoren sind nicht im Lieferumfang. Als Richtwerte: RuuviTag rund 30–50 EUR, BM2 rund 15–25 EUR, Mopeka Pro Check rund 40 EUR. Du kaufst nur, was du wirklich überwachen willst — und rüstest später jederzeit nach.
Fazit
Die Standzeit im Winterlager ist die riskanteste Zeit im Camper-Jahr — und die, in der du am seltensten hinschaust. Frost, Tiefentladung und leere Gasflasche kündigen sich alle an; du musst es nur mitbekommen. CampMatic Guard ab 59 EUR bringt RuuviTag, BM2 und Mopeka in eine App und warnt dich per Telegram, bevor etwas kaputtgeht. Und mit der 4G-Variante ab 89 EUR funktioniert das auch dort, wo es kein WLAN gibt — also genau im Winterlager.
→ CampMatic Guard WiFi (CM_LC_01) — Frost, Batterie & Gas überwachen, 59,00 EUR
→ CampMatic Guard 4G (CM_LC_GSM01) — dasselbe ganz ohne WLAN, ideal fürs Winterlager, 89,00 EUR
Unsicher, welche Sensoren du für deinen Camper brauchst? Schau in die Hilfe oder schreib uns — wir helfen bei der Auswahl.