Häufig gestellte Fragen
Die Fragen, die uns vor dem Kauf am häufigsten erreichen — Kompatibilität, Einbau, Verbindung und Datenhoheit.
In welche Fahrzeuge passt CampMatic?
In jedes Wohnmobil, jeden Kastenwagen und jeden Wohnwagen mit einer kompatiblen Truma Heizung und einem Truma CP Plus Bedienteil. Die Box hängt am LinBUS zwischen Bedienteil und Heizung — welches Fahrzeug darum herum gebaut ist, spielt keine Rolle.
Ausgiebig getestet haben wir unter anderem im VW Grand California 600 und 680. Das ist ein Beispiel, keine Bedingung: Ebenso läuft CampMatic in Fahrzeugen von Hymer, Knaus, Pössl, Bürstner, Adria, Dethleffs und vielen anderen — überall dort, wo eine passende Truma verbaut ist.
Welche Truma Heizungen werden unterstützt?
Alle gängigen Combi-Modelle und die Vario Heat:
- Truma Combi 4 (Gas) und Combi 4 E (Gas/Elektro)
- Truma Combi 6 (Gas) und Combi 6 E (Gas/Elektro)
- Truma Combi D 6 (Diesel) und Combi D 6 E (Diesel/Elektro)
- Truma Vario Heat (Gas)
Gas, Diesel oder Elektro macht für CampMatic keinen Unterschied — entscheidend ist das CP Plus davor.
Brauche ich ein CP Plus, und welche Firmware muss es haben?
Ja, ein Truma CP Plus ist Voraussetzung. Die Firmware-Version findest du im Bedienteil unter Einstellungen → INIT.
- C4.00.00 oder neuer — volle Steuerung, alles funktioniert.
- Vario Heat: Hier kann die Versionsnummer stattdessen mit P beginnen. Auch das läuft — ein Kunde betreibt CampMatic erfolgreich mit P5 an einer Vario Heat mit E-Kit.
- C3.xx.xx — älteres Protokoll: Werte lassen sich auslesen, steuern aber nicht. Ein Upgrade auf C4 ist möglich.
Du bist unsicher, was bei dir im Display steht? Schick uns deine Versionsnummer an info@campmatic.de — wir sagen dir vorab, ob es passt.
Kann meine originale Truma iNet Box eingebaut bleiben?
Nein. CampMatic meldet sich gegenüber der Heizung selbst als iNet Box an — zwei davon am selben LinBUS vertragen sich nicht. Die Originalbox muss vor dem Einbau raus. Ihren Steckplatz übernimmt CampMatic direkt, dafür liegen je nach Verkabelung eine RJ12-Kupplung oder ein Y-Adapter bereit.
Die neuere Truma iNet X wird nicht unterstützt — sie nutzt ein anderes Verfahren.
Muss die Heizung dafür im Campingmodus laufen?
Nein. Das ist ein verbreiteter Irrtum. CampMatic steuert die Truma über den LinBUS — genau wie das CP Plus selbst. Ein besonderer Modus im Fahrzeug ist dafür nicht nötig, die Heizung läuft ganz normal.
Was ist der Unterschied zwischen CampMatic Truma und CampMatic Guard?
CampMatic Truma steuert deine Truma Heizung und dein Warmwasser und überwacht zusätzlich Gas, Batterie und Klima. Sie wird an das CP Plus angeschlossen.
CampMatic Guard überwacht nur — Gasflaschen, Bordbatterie und Innenklima — steuert aber keine Heizung. Dafür braucht sie keinen Truma-Anschluss: 12 V oder USB genügen. Das ist die richtige Wahl für Fahrzeuge ohne kompatible Truma oder ganz ohne Truma.
Beide Linien gibt es als WiFi- und als 4G-Variante. Eine Gegenüberstellung findest du im Shop.
Wie lange dauert der Einbau — brauche ich eine Werkstatt?
Rund zehn Minuten, und du machst das selbst. Es wird nichts gelötet, nichts gecrimpt und nichts aufgebohrt: Die Box wird über fertig konfektionierte RJ12-Stecker angeschlossen und mit 12 V versorgt. Werkzeug brauchst du allenfalls, um an die Rückseite des CP Plus zu kommen.
Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung steht unter Hilfe → Einbau.
Verliere ich durch den Einbau meine Truma-Garantie?
Nein. CampMatic wird ausschließlich gesteckt — an der Heizung selbst wird nichts verändert, nichts geöffnet und nichts dauerhaft umgebaut. Die Box lässt sich jederzeit spurlos wieder entfernen. Die Herstellergarantie deiner Truma bleibt davon unberührt.
Zur Einordnung: CampMatic ist ein unabhängiges Produkt und kein offizielles Truma-Zubehör. Truma® ist eine eingetragene Marke der Truma Gerätetechnik GmbH & Co. KG.
Brauche ich einen Splitter oder einen Adapter?
Das hängt davon ab, wie du anschließt. Es gibt drei Wege:
- Am CP Plus per Splitter (empfohlen) — du kommst gar nicht erst an die Heizung. Dafür brauchst du das RJ12-Splitter-Set, das du bei der Bestellung dazunehmen kannst.
- Direkt an der Heizung — in die rechte freie Buchse der Truma. Hier ist kein Splitter nötig.
- Anstelle einer vorhandenen iNet Box — je nach Verkabelung brauchst du eine RJ12-Kupplung (ein Kabel) oder einen Y-Adapter (zwei Kabel in TIN 1).
Welcher Weg bei dir passt, zeigt die Einbauanleitung mit Fotos.
Worauf muss ich bei der 12-V-Versorgung achten?
Auf diesen einen Punkt kommt es wirklich an, denn fast alle sporadischen Neustarts gehen darauf zurück. Am besten hängst du die Box an dieselbe 12-V-Versorgung, die auch die Truma nutzt — am einfachsten über den JST-PH-Stecker am CP Plus.
Wenn du stattdessen das rot/schwarze Kabel verwendest: direkt und abgesichert an die Aufbaubatterie. Nicht an den Last- oder Verbraucherausgang eines Solarreglers und nicht an einen Abgriff, den sich die Box mit Wasserpumpe, Kompressorkühlschrank oder Wechselrichter teilt. Ein kurzer Spannungseinbruch genügt für einen Neustart — und der fällt im Fahrzeug oft gar nicht auf.
WiFi oder 4G — welche Variante passt zu mir?
Die WiFi-Variante hängt sich in ein vorhandenes Netz: deinen Handy-Hotspot, das Campingplatz-WLAN, einen LTE-Router im Fahrzeug oder Starlink. Sobald sie online ist, erreichst du deinen Camper von überall.
Die 4G-Variante bringt ihr eigenes Modem mit und braucht nur eine SIM-Karte. Sie ist die richtige Wahl, wenn dein Fahrzeug auch dann erreichbar sein soll, wenn niemand da ist — im Winterlager zum Beispiel, oder beim Vorheizen vor der Ankunft.
Faustregel: Bist du immer selbst dabei, wenn die Box online sein soll, genügt WiFi. Soll der Camper unabhängig von dir erreichbar sein, nimm 4G.
Brauche ich Internet im Camper?
Zum Fernsteuern ja, zum Bedienen nein.
Ist kein Netz erreichbar, spannt die Box automatisch ihr eigenes WLAN auf. Du verbindest dein Handy damit, öffnest http://192.168.4.1 und steuerst die Heizung lokal — ganz ohne Internet. Zugangsdaten stehen auf dem Aufkleber der Box.
Und unabhängig davon bleibt dein CP Plus immer voll bedienbar. CampMatic hängt parallel am LinBUS und nimmt dem Bedienteil nichts weg — selbst wenn die Box stromlos wäre, heizt dein Fahrzeug weiter wie vorher.
Welche SIM-Karte brauche ich für die 4G-Box?
Jede handelsübliche SIM-Karte mit Datentarif, die europäische Mobilfunknetze nutzt. Eine SIM ist nicht im Lieferumfang enthalten.
Der Datenverbrauch ist gering, eine IoT- oder Datentarif-SIM ab etwa 2 € im Monat reicht völlig. Wichtig: Deaktiviere vorher die PIN-Abfrage der Karte — das ist mit Abstand die häufigste Ursache, wenn sich eine 4G-Box nicht einbuchen will. Das geht in jedem Handy in wenigen Sekunden.
Du willst dich gar nicht erst mit SIM-Karten beschäftigen? Siehe die nächste Frage.
Welchen mobilen Hotspot empfehlt ihr?
Wenn du dir den Umgang mit SIM-Karten und Roaming ersparen willst, sind mobile Hotspots mit CloudSIM-Technik eine bequeme Lösung. Sie kommen ohne eigene SIM aus und wählen selbstständig das jeweils beste verfügbare Netz — auch im Ausland, ohne dass du Karten tauschst oder dich um Roaming-Tarife kümmerst.
Wir haben gute Erfahrungen mit dem GlobLinker Portable Wi-Fi Hotspot gemacht: Jeden Monat ist ein kostenloses Datenkontingent dabei, was für den Betrieb einer CampMatic Box schon spürbar weiterhilft.
Ein solcher Hotspot ist übrigens auch für die WiFi-Variante interessant — sie hängt sich einfach in dessen Netz, und du sparst dir die 4G-Box.
Wie viel Strom zieht die Box?
Sehr wenig: unter 1 Watt bei der WiFi-Variante, unter 1,5 Watt bei der 4G-Variante. Auf 24 Stunden gerechnet sind das grob 2 bis 3 Amperestunden — für eine Aufbaubatterie zu vernachlässigen, auch über ein längeres Winterlager hinweg.
Kann ich CampMatic ohne eure Cloud betreiben?
Ja. CampMatic spricht natives MQTT, und der Broker ist frei einstellbar. In der lokalen Konfigurationsoberfläche der Box trägst du unter MQTT Broker Host, Port, Username und Password deinen eigenen Broker ein — Mosquitto, EMQX, was auch immer du betreibst. Die Werte bleiben dauerhaft gespeichert und werden nach einem Neustart der Box aktiv. Ab dann läuft dein Gerät vollständig an unserer Infrastruktur vorbei.
Damit du weißt, was auf welchen Topics ankommt, ist unsere Home-Assistant-Anleitung der beste Einstieg: Sie dokumentiert die Topic-Struktur, die Auto-Discovery und liefert fertige Konfigurationsdateien mit. Das gilt genauso für ioBroker, Node-RED oder jedes andere System, das MQTT versteht.
Zwei Dinge solltest du wissen: Der Weg zum eigenen Broker läuft unverschlüsselt (Port 1883), während die Verbindung zu unserem Broker TLS-gesichert ist — betreibe deinen Broker also im eigenen Netz oder über ein VPN, nicht offen im Internet. Und ohne unsere Cloud entfallen naturgemäß die CampMatic-App, der Telegram-Bot und die E-Mail-Benachrichtigungen; diese Funktionen laufen auf unserem Server.
Funktioniert CampMatic mit Home Assistant, ioBroker oder Node-RED?
Ja, und ohne Zusatzsoftware. Heizung, Warmwasser, Energiemix, Temperaturen, Bordspannung und die Statuswerte melden sich per MQTT-Auto-Discovery von selbst an — in Home Assistant erscheinen rund vierzig Entitäten, ohne dass du eine Zeile schreibst.
Die per Bluetooth gekoppelten Sensoren (Gasflasche, Batterie, Klima) senden Rohwerte auf eigenen Topics; für sie liefern wir eine fertige Paketdatei mit, in der du nur deine Gerätenummer einsetzt. Die vollständige Anleitung mit zwölf Kapiteln steht unter campmatic.de/home-assistant.
Kann ich die Heizung per Alexa oder Google Assistant steuern?
Einen eigenen Alexa-Skill von CampMatic gibt es nicht. Der Weg führt über Home Assistant: Sobald deine Box dort eingebunden ist — was per MQTT-Auto-Discovery schnell erledigt ist — kannst du die Entitäten über die Sprachassistenten-Anbindung von Home Assistant an Alexa oder den Google Assistant weiterreichen und deine Heizung per Sprachbefehl schalten.
Das setzt also eine laufende Home-Assistant-Installation voraus. Direkt aus der CampMatic-App heraus ist keine Sprachsteuerung möglich.
Was passiert mit meinen Daten?
Deine Messwerte liegen auf unserem Server in Deutschland und dienen ausschließlich dazu, dir deine Box in der App anzuzeigen. Wir verkaufen keine Daten und geben sie nicht an Dritte weiter.
Diese Website setzt keine Cookies und kein Tracking ein. Die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Wenn du deine Daten gar nicht erst bei uns haben möchtest: Stell die Box auf deinen eigenen MQTT-Broker um — siehe die erste Frage in diesem Abschnitt. Dann verlassen sie dein Netz nicht.
Welche Sensoren kann ich mit CampMatic koppeln?
Vier Typen, alle per Bluetooth:
- Truma Level Control — Gasfüllstand als Prozent, Kilogramm und geschätzte Restreichweite. Rechnet bereits im Sensor; der Flaschentyp wird in der Truma-App gewählt.
- Mopeka Pro Check — misst den Füllstand per Ultraschall durch den Flaschenboden, ohne Eingriff in die Gasanlage. Für Stahl- und Alu-Flaschen sowie Festtanks.
- BM2 — Bordbatterie: Spannung, Ladezustand und 24-Stunden-Verlauf.
- RuuviTag — Innenklima: Temperatur, Luftfeuchte und Luftdruck.
Wie viele Sensoren kann ich gleichzeitig betreiben?
Mehrere je Typ. Zwei Gasflaschen, Aufbau- und Starterbatterie, mehrere Klimasensoren in verschiedenen Bereichen des Fahrzeugs — das ist alles vorgesehen und wird im Dashboard einzeln dargestellt.
Bei den Gas-Sensoren kannst du die Typen sogar mischen: eine Flasche mit Truma Level Control, die andere mit Mopeka.
Sind die Sensoren im Lieferumfang enthalten?
Nein, die Sensoren sind separat zu beziehen. Das hat einen einfachen Grund: Welche du brauchst, hängt von deinem Fahrzeug ab — die Gasflaschengröße, ob du eine oder zwei Batterien überwachen willst, ob dich das Innenklima interessiert. Du kaufst nur das, was du wirklich nutzt.
Alle genannten Sensoren sind handelsüblich und frei erhältlich; du bist nicht an uns als Bezugsquelle gebunden.
Gibt es laufende Kosten oder ein Abo?
Nein. Es gibt kein Abo und keine monatliche Gebühr. Die CampMatic-App, der Zugriff über unseren Server, der Telegram-Bot, die E-Mail-Benachrichtigungen und alle Firmware-Updates sind dauerhaft im Kaufpreis enthalten.
Die einzigen laufenden Kosten, die anfallen können, sind die deines eigenen Mobilfunktarifs, wenn du die 4G-Variante mit einer SIM-Karte betreibst.
Was kostet CampMatic?
Die Truma-Linie beginnt bei 149 € für die WiFi-Variante; die 4G-Variante kostet 40 € mehr. Die Guard-Linie startet bei 89 €.
Optionales Zubehör wie das RJ12-Splitter-Set kannst du direkt bei der Bestellung dazunehmen. Die aktuellen Preise aller Varianten stehen im Shop.
Wie lange dauert die Lieferung?
Aktuell gilt: 3–5 Tage für die WiFi-Variante, 5–8 Tage für die 4G-Variante. Bei Zahlung per Vorkasse beginnt die Frist mit dem Zahlungseingang.
Versendet wird versichert mit DHL und Sendungsverfolgung, aus Deutschland. Die Zustellung dauert innerhalb Deutschlands 1–2 Werktage, in der EU 3–7 und außerhalb 5–14 Werktage je nach Zollabwicklung. Einzelheiten stehen auf der Versandseite.
Was kostet der Versand?
Innerhalb Deutschlands ist der Versand ab einem Warenwert von 50 € kostenlos, darunter fällt eine Pauschale an. In die EU kostet der Versand 14,90 €.
Die vollständige Übersicht inklusive Lieferung außerhalb der EU findest du auf der Versandseite.
Wie kann ich bezahlen?
Per PayPal oder per Vorkasse.
Bei PayPal kannst du dein PayPal-Konto nutzen oder ohne Konto mit Visa, Mastercard oder Amex zahlen; über „Später bezahlen" sind auch zinslose Ratenzahlungen möglich. Bei Vorkasse gibst du einfach deine Bestellnummer als Verwendungszweck an — wir halten die Bestellung 14 Tage für dich zurück.
Karten- oder Bankdaten speichern wir nicht. Details stehen unter Bezahlarten.
Kann ich die Box zurückgeben, wenn sie nicht passt?
Ja. Du hast 14 Tage Widerrufsrecht ohne Angabe von Gründen. Für die Rücksendung stellen wir ein Online-Formular bereit; die vollständige Belehrung steht unter Widerruf.
Damit es gar nicht erst so weit kommt: Wenn du unsicher bist, ob deine Truma passt, schreib uns vorher kurz mit deiner CP-Plus-Versionsnummer an info@campmatic.de.
Deine Frage war nicht dabei? Schreib uns einfach — wir antworten in der Regel am selben Tag. Technische Anleitungen und die Störungssuche findest du in der Hilfe.